Handtaschen- Forellenzopf

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

    • Handtaschen- Forellenzopf

      Servus Bastelfreunde!

      Kürzlich mistete meine Frau wieder einmal ihre Taschensammlung aus. Dabei entschied sie, dass ein kleines Trachtenhandtäschchen nicht mehr geeignet sei, um sich damit öffentlich zu zeigen. :roll: Das Teil wurde also von ihr ausgemustert.
      Ich wäre nicht der, der ich bin, wenn ich nicht noch einen letzten Blick darauf geworfen hätte, um zu prüfen, ob es sich – oder Teile davon – nicht doch noch für etwas verwenden lies. :mrgreen:
      Da fielen mir kleine Quasten auf, die eine frappierende Ähnlichkeit mit einem Forellenzopf aufwiesen. Was blieb mir anderes übrig als diese kleinen Quasten zu konfiszieren. ;)

      Die Dinger haben einen Zinkkopf, in den ein Haarbüschel – ich nehme an Rehhaar – eingearbeitet ist. Daraus müsste sich doch was machen lassen? :???: Die große Frage war jedoch, ob die Haare sich bei der Bastelaktion nicht verabschieden. Nun, ich probierte es einfach.

      Zuerst zwickte ich das Öhr vom Zinkkopf mit einer Zange ab. Anschließend feilte ich die vom Abzwicken überstehenden Zacken ab und setzte einen kleinen Körnerpunkt.

      Nun einfach ein 1mm – Loch gebohrt und sauber entgraten.
      Beim Bohren lösten sich einige der inneren Haare, doch erstens waren die eh zu dicht und zweitens konnte ich nun auch gut mit einem 2mm Bohrer innen entgraten. Die übrigen Haare halten immer noch bombenfest. :)

      Jetzt nur noch ein Stück Vorfach durchfädeln, den Haken anknoten, zurückschieben und mit einem Bleischrot oder einem Gummistopper fixieren.
      Fertig ist der Handtaschen-Forellenzopf. :-__

      Ich wählte dazu übrigens einen langschenkeligen Haken, der innen im Kopf mit dem Öhr ansteht. Dadurch bleibt er in seiner Position. Einen kürzeren Haken, oder gar einen Drilling müsste man auch im Zinkkopf mit einem kleinen Bleischrot sichern.
      Sollten mit Hechten im Gewässer zu rechnen sein, ist die Verwendung von einem dünnen Stahlvorfach empfehlenswert.

      Gruß, Willi
      Images
      • Quastl.jpg

        103.53 kB, 640×480, viewed 782 times
      • Quastl (1).jpg

        89.17 kB, 640×480, viewed 741 times
      • Quastl (2).jpg

        97.73 kB, 640×480, viewed 766 times
      • Quastl (3).jpg

        173.09 kB, 640×480, viewed 891 times
      Ja genau, DER Willi!
      AD
    • Re: Handtaschen- Forellenzopf

      Ja ,der Willi währe nicht der der er ist!

      Ständig auf der Suche nach verwertbaren.
      Alles ob seine vorgesehenen FUnktion zu hinterfragen und
      ständig daraus neues zu kreieren.
      aus dem trachtigen Handtascherl seiner Frau einen Keltik- Streamer gebaut.
      Sieht beinahr antik aus das edle Teil.
      Lediglich etwas schwarzern Faserstift und Streifenmuster könnte der Buschel
      noch vertragen, sieht aber auch so schon recht gut aus.
      EIne tolle Arbeit Willi :-__

      LG/Herbert
      Werte Freunde!
      Bitte verzeiht mir meine bescheidene Rechtschreibung,
      aber ich ging halt selbst als Kind schon viel lieber
      Angeln als zu Schule.

      fliegenwachler.jimdo.com
    • Re: Handtaschen- Forellenzopf

      Sieht ja toll aus Willi. Nur ist der Zinkkopf auch schwer genug oder sollte man da nicht vielleicht hinter dem karabiner noch ein Blei dazuschalten ? Zumindest im Fließwasser. Im Forellensee reicht der Zinkkopf vollkommen.
      Zum fixieren des Hakens oder Drillings empfehle ich ein Watteohrstäbchen, wobei die zwei Enden mit der Watte so gekürzt werden wie man das Stäbchen braucht. Dann durch das Stäbchen das Solin durchfädeln und den Haken anbinden. Den Schmäh hat mir der Peter vom Angelcenter Salzburg gezeigt und geht 100%. Da gibt es kein verrutschen des Klemmbleies mehr.