Anfang August waren Matthias, Florentin und ich an der wunderschönen Longa und ich möchte spät aber doch diesen kleinen Wiesenbach vorstellen.
Die Longa befindet sich im Weißpriachtal im Lungau und ist seit 2012 wieder für Gäste zugänglich. Die Karten bekommt man im Gemeindeamt und kosten 65,- Euro pro Tag. Davor war dieser Abschnitt über viele Jahre in privater Hand und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nur der obere Teil gehörte bzw gehört noch zum Hotel Lisa. Dieser Abschnitt ähnelt eher einem schnellfließenenden ,geraden Gebirgsbach und war also für mich nicht so ansprechend. Die Saison Beginnt mit Anfang Juni (je nach Schneeschmelze) und man darf bis Ende Oktober fischen. Pro Tag werden nur 6 Tageskarten ausgegeben. Eine Vorreservierung wäre also ratsam.
Die Longa fließt vom Ursprung bis zur Mündung in die Taurach noch in ihrem natürlichen Bachbett und wurde zu keiner Zeit begradigt ,oder irgendwie umgebaut. Sie mäandert schön gemächlich durch dieses herrliche Tal und ist großteils durch ihre Tiefe im unteren Bereich eher nicht zu bewaten. Es gibt genug Platz, um auch vom Ufer aus zu werfen. Man findet dort herrliche Bergwiesen, Pferde laufen frei umher und der von uns befischte Fly-Only Abschnit von knapp 5 km ist eigentlich überall zugänglich, auch direkt im Ortsgebiet.
Der Bach führt für normal glasklares, eiskaltes Wasser und hat einen recht guten Wildfischbestand: hauptsächlich Bach- und Regenbogenforellen, vereinzelt noch ein paar Äschen und Bachsaiblinge. Heuer ist auch mal ein Besatz aus der eigenen Fischzucht hinein gekommen, welcher aber großteils durch die letzten Hochwasser weggespült worden ist ;-). Die Grösse der Fische bewegt sich um die 30 cm. Man fängt aber auch ein paar Ausnahmefische. 2 von diesen wünderschönen Wildfischen habe ich eh schon per Video präsentiert. Laut Auskunft eines ansässigen Bauern sollen angeblich auch 2-3 Kilo Forellen umhergeistern
Die Fische sind sehr scheu und ich würde deshalb zu eher kleineren Vorfachstärken raten. Habe eigentlich nur mit einem 0,12 Tippet gefischt.
An den von uns befischten Tagen waren kleine graue Trockenfliegen und eher kleinere dunkle Tungstennymphen der Renner. Man darf sich jetzt allerdings nicht erhoffen, dass der Bach von Fischen nur so wimmelt. Jeder einzelne Fisch ist hart erarbeitet bzw erwandert. Dafür fängt man wunderschöne, herrlich gezeichnete wilde Salmoniden (Hotspots ausgenommen
)
Übernachtet haben wir in der Pension Guber, welche geschätze 50 m vom Bach entfert in Weißriach liegt. Bei Übernachtung in Weißpriach bekommt man die Tagekarten zu einem sensationellen Preis von 30,-/Tag. Der Besitzer kümmert sich auch um die Tageskarten, da die Gemeinde nur von Montag - Freitag offen hat. Diese Pension kann ich nur weiterempfehlen. Die Besitzer sind sehr freundlich, das Frühstücksbuffet reichhaltig und lässt keine Wünsche offen.
Zum Schluß möchte ich noch den sehr engagierten Aufsichtsfischer hervorheben. Leider habe ich seinen Namen vergessen. Dieser kontrolliert fleissig den kompletten Abschnitt, erkundigt sich aber auch über den Fischbestand, ob man auch gut gefangen hat und wie zufrieden wir mit dem Besatz waren. Glaube Schwarzfischer haben dort fast keine Chance, da man den Aufsichtsfischer sicher 3-4 mal am Tag sieht. Wenn er jemanden schon kennen gelernt hat, bleibt er nur mehr einmal am Tag auf einen kurzer "Ratscher" stehen und lässt einen auch schon wieder in Ruhe fischen ;-).
Anbei noch ein paar Fotos von diesem einmaligen Gebirgsbächlein.
lg Nicolas






Die Longa befindet sich im Weißpriachtal im Lungau und ist seit 2012 wieder für Gäste zugänglich. Die Karten bekommt man im Gemeindeamt und kosten 65,- Euro pro Tag. Davor war dieser Abschnitt über viele Jahre in privater Hand und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nur der obere Teil gehörte bzw gehört noch zum Hotel Lisa. Dieser Abschnitt ähnelt eher einem schnellfließenenden ,geraden Gebirgsbach und war also für mich nicht so ansprechend. Die Saison Beginnt mit Anfang Juni (je nach Schneeschmelze) und man darf bis Ende Oktober fischen. Pro Tag werden nur 6 Tageskarten ausgegeben. Eine Vorreservierung wäre also ratsam.
Die Longa fließt vom Ursprung bis zur Mündung in die Taurach noch in ihrem natürlichen Bachbett und wurde zu keiner Zeit begradigt ,oder irgendwie umgebaut. Sie mäandert schön gemächlich durch dieses herrliche Tal und ist großteils durch ihre Tiefe im unteren Bereich eher nicht zu bewaten. Es gibt genug Platz, um auch vom Ufer aus zu werfen. Man findet dort herrliche Bergwiesen, Pferde laufen frei umher und der von uns befischte Fly-Only Abschnit von knapp 5 km ist eigentlich überall zugänglich, auch direkt im Ortsgebiet.
Der Bach führt für normal glasklares, eiskaltes Wasser und hat einen recht guten Wildfischbestand: hauptsächlich Bach- und Regenbogenforellen, vereinzelt noch ein paar Äschen und Bachsaiblinge. Heuer ist auch mal ein Besatz aus der eigenen Fischzucht hinein gekommen, welcher aber großteils durch die letzten Hochwasser weggespült worden ist ;-). Die Grösse der Fische bewegt sich um die 30 cm. Man fängt aber auch ein paar Ausnahmefische. 2 von diesen wünderschönen Wildfischen habe ich eh schon per Video präsentiert. Laut Auskunft eines ansässigen Bauern sollen angeblich auch 2-3 Kilo Forellen umhergeistern

An den von uns befischten Tagen waren kleine graue Trockenfliegen und eher kleinere dunkle Tungstennymphen der Renner. Man darf sich jetzt allerdings nicht erhoffen, dass der Bach von Fischen nur so wimmelt. Jeder einzelne Fisch ist hart erarbeitet bzw erwandert. Dafür fängt man wunderschöne, herrlich gezeichnete wilde Salmoniden (Hotspots ausgenommen

Übernachtet haben wir in der Pension Guber, welche geschätze 50 m vom Bach entfert in Weißriach liegt. Bei Übernachtung in Weißpriach bekommt man die Tagekarten zu einem sensationellen Preis von 30,-/Tag. Der Besitzer kümmert sich auch um die Tageskarten, da die Gemeinde nur von Montag - Freitag offen hat. Diese Pension kann ich nur weiterempfehlen. Die Besitzer sind sehr freundlich, das Frühstücksbuffet reichhaltig und lässt keine Wünsche offen.
Zum Schluß möchte ich noch den sehr engagierten Aufsichtsfischer hervorheben. Leider habe ich seinen Namen vergessen. Dieser kontrolliert fleissig den kompletten Abschnitt, erkundigt sich aber auch über den Fischbestand, ob man auch gut gefangen hat und wie zufrieden wir mit dem Besatz waren. Glaube Schwarzfischer haben dort fast keine Chance, da man den Aufsichtsfischer sicher 3-4 mal am Tag sieht. Wenn er jemanden schon kennen gelernt hat, bleibt er nur mehr einmal am Tag auf einen kurzer "Ratscher" stehen und lässt einen auch schon wieder in Ruhe fischen ;-).
Anbei noch ein paar Fotos von diesem einmaligen Gebirgsbächlein.
lg Nicolas







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