Grundbegriffe im Fliegenfischen
   
 

Das Fliegenfischen ist eine Methode beim Angeln.
Der Name kommt daher, weil als Köder sogenannte Fliegen verwendet werden.
Da diese selbst kein Eigengewicht haben und zum Werfen zu leicht sind, ist besonderes Gerät/Material nötig.
Auch die eingesetzten Wurftechniken unterscheiden sich von der herkömmlichen Angelei.


  Was sind Fliegen?
Darunter versteht man künstliche der Natur nachempfundene Insekten.
Es gibt aber auch Fliegen die Brot, Mais oder ähnlichen Ködern nachempfunden sind.

 
Verschiedene Fliegen:

 
Nymphe

Nymphen imitieren das Larvenstadium von Insekten und werden unter Wasser angeboten.
 
Nassfliege

Die Nassfliege ist ähnlich der Nymphe und imitieren zum Schlüpfen aufsteigende oder tote Insekten.
Sie werden unter der Wasseroberfläche angeboten.
 
Trockenfliege

Die Trockenfliegen treiben auf der Wasseroberfläche und imitieren erwachsene Insekten.
 
Streamer

Streamerfischen kennt man auch vom Spinnfischen, wie auch dort, werden hier durch künstliche Köder keine Insekten, sondern Fische, Frösche, Mäuse oder ähnliches imitiert.

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Was hat es mit dem Gerät auf sich?
Wie bereits erwähnt braucht man zum Fliegenfischen eigenes Gerät, da der Köder/die Fliegen zu wenig Eigengewicht haben, gibt das Gewicht der Schnur den nötigen Schwung, um Werfen zu können.

Fliegenschnur


Fliegenschnüre gibt es in den verschiedensten Farben, wobei die Färbung keine Rolle spielt.
Wichtig hingegen ist die Unterscheidung der Schnurklassen, die nach dem Gewicht der ersten 30 Fuß (9,14m) eingeteilt sind.
Fliegenschnüre werden in verschiedenen Formen angeboten. Siehe AFTMA.
  Schnüre unterscheiden sich im Sinkverhalten sowie in den Schnurformen:
Schwimmend, Sinkend, Spitze sinkend sowie Parallelschnur, Keulenschnur, doppelt verjüngt oder einseitig verjüngt.

   
Ruten & Rollen:

Wie die Schnurklassen ist auch das Angelgerät in Klassen eingeteilt.
Um eine optimale Zusammensetzung des Geräts zu gewährleisten, sollte man darauf achten gleiche AFTMA-Klassen zu verwenden.
   
  Einhandruten:
Für das Fliegenfischen an Bächen und Flüssen.
   
  Zweihandruten:
Zweihandruten werden für das Fliegenfischen im Meer oder an großen Flüssen bzw. für das Angeln auf große Fische verwendet. Mit der Zweihandrute erreicht man größere Wurfdistanzen.

Rollen:
Rollen gibt es in 3 Typen: Standartrolle, Großkernrolle und Anti-Reverse Rolle.


Detailierte Informationen zum Gerät gibt es im Artikel: "Auswahl des Angelgeräts"

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Welche Wurftechniken gibt es?

Überkopfwurf
Der  wichtigste Wurf ist der Grund- oder Überkopfwurf, diesen Wurf sollte man als Fliegenfischer  beherrschen.

weitere Wurftechniken:
Rollwurf
Unterhandwurf
Doppelzug
Gebetsroither Art


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Wir hoffen dass wir euch damit eine gute Übersicht geben konnten und würden uns über euer Feedback freuen:

Fragen, Vorschläge usw. zum Artikel können in diesem Forumsbeitrag gestellt werden.

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Diese Artikel sind bereits erschienen:

- Einleitung
- Grundbegriffe
- Auswahl des Angelgerätes
- Wurftechniken*
- Fliegenbinden (Was brauche ich dazu)*
- Materialien*
- Die ersten Schritte beim Binden - Grundwicklungen*
- Die erste Nymphe*


Petri Heil euer
Angelplatz.at - Team


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