Aitel (Döbel)
(Leuciscus cephalus; Familie: Cyprinidae, Karpfenfische)


Weitere Formen:
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Kurzbeschreibung:

Spindelförmiger, kräftig gebauter Körper. Gelb-bräunlich gefärbt mit tiefer Mundspalte. Meist dunkel gesäumte Schuppen. Frisst außerdem fast alles.

Merkmale: Ein kräftiger fast drehrunder Körper und tiefer, endständiger Mundspalte,

die bis zu den Augen reichen. Dazu ein großer Kopf. Durchschnittslänge von 30 - 45 cm. Sehr selten bis 70 cm lang und 4 kg schwer. Er besitzt ca. 45 Schuppen entlang der Seitenlinie. Im gespreizten Zustand ist die Afterflosse konvex nach außen gewölbt. Oberseite ist meist graubraun, Flanken hell und der Bauch ist weiß. Bauch- und Afterflossen sind speziell in der Laichzeit rötlich.

Flossenstrahlen:
Afterflosse: 10 - 12
Bauchflosse: 10 - 11
Brustflosse: 17 - 18
Rückenflosse: 11 - 12
Schwanzflosse: 19 - 20

Schlundzähne:
5.2 - 2.5, Enden gebogen.

Verwechslungsarten:


Der Hasel: Hat ein vorstülpbares Maul und hat größere Schuppen.
Der Nerfling: Hat nicht so ein breites Maul und besitzt kleinere Schuppen. Der Amur / Graskarpfen: Hat eine leicht unterständige Mundspalte.

Vorkommen:
Fast ganz Europa bis zum Ural

Nahrung:
Er ernährt sich von Kleintieren, Larven, Insekten und kleinen Fischen.

Lebensweise:








Sie sind fast überall anzutreffen. Sogar in Hochgebirgsseen sind sie sehr häufig. Die kapiteln Exemplare bevorzugen überhängende Bäume und Büsche und verteidigen ihr Revier. Sie bevorzugen hauptsächlich ruhige Stellen und stehen nur sehr selten in der Strömung. Zur Laichzeit tragen sie einen feinkörnigen Laichausschlag (Milchner). Ein Weibchen kann bis zu 200.000 Eier produzieren. Sie sind hervorragende Laichräuber und in fast jeden Gewässer unerwünscht.
   
Köder:
kleine Köderfische, Käse, Brot, Wurst etc.