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Der Aal
(Anquilla anguilla)
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Weitere Formen: |
Glasaal, Steigaal, Spitzaal, Breitkopfaal |
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Kurzbeschreibung:
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Schlangenförmiger Fisch ohne Bauchflossen. After-, Schwanz- und Rückenflosse bilden eine durchgehende "Flosse". |
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Merkmale: |
Männchen bis 50 cm und Weibchen bis 150 cm lang.
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Langer, schlangenförmiger Fisch. Flossen haben keine Hartstrahlen.
Mundöffnung tiefer; bis unters Auge reichende Spalte.
Der Aal ist mit sehr kleinen Schuppen bedeckt.
Von oben gesehen haben die Aale etweder einen breiten Kopf (Breitkopfaal; Fischfresser)
oder einen spitz zusammenlaufenden Kopf (Spitzkopfaal, Kleintierfresser).
Oberseite ist meist gelboliv bis dunkelbraun; Unterseite weißgelblich.
Blankaale (wandern ins Meer) haben jedoch eine weißglänzende Unterseite,
und sie sind teilweise auch "faltig".
Eine dunkle Färbung ist hier vorrausgesetzt. |
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Verwechslungsarten:
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Der amerikanische Flussaal (Nur die Zahl der Wirbel unterscheiden ihn) und der Meeraal (wird größer; bis 3m; Unterkiefer ist nicht vorgeschoben). |
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Vorkommen:
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In allen europäischen Flusssystemen,Seen und in manchen Teichen, Grönland und sogar in Island. |
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Lebensweise: |
Er sucht sich einen Unterschlupf, und geht normalerweise erst Nachts auf |
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Beutejagd.
Die Fortpflanzung ist immer noch rätselhaft, aber es wird behauptet, dass er im Meer (Sargassosee in Mexiko) ablaicht
und wieder in unsere Flüsse zurückkehrt. Er kommt dort über den Golfstrom hin.
Es wird auch vermutet, dass er sich in ca. 300 - 500 m Tiefe fortpflanzt.
Nach dem ablaichen entstehen sogenannte Weidenblattlarven, die tagsüber in großen Tiefen (bis 600m) verschwinden.
Nach 3 Jahren sind sie ca. 8 cm lang und verwandeln sich auf einen noch ungeklärten Auslöser innerhalb von 24 Stunden in die normale Aalgestalt um.
=> Glasaalle werden sie genannt. Sie halten sich dann im Brackwasser auf und ziehen anschlie?end in unsere Seen und Flüsse. |
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